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URSA ist eine aus dem belgischen Limbourg stammende Band.
Nur gut 30 Kilometer von Maastricht entfernt, hatte die Band quasi ein
Heimspiel und eröffnete den zweiten Festivaltag. Die Band besteht aus Jan
Buekers (Gesang), Alexandre Belli (Gitarre, Gesang), Luciano Monsegue
(Gitarre), Staf Wouters (Bass) und Niels Valkeners (Schlagzeug). Bisher ist
das Debütalbum erschienen, das in 2025 veröffentlicht wurde.



Die Band entstand als instrumentales Soloprojekt des
ehemaligen Horses-Blew-Fire-Frontmanns Alexandre Belli, zu dem sich schnell
seine alten Bandkollegen Staf Wouters am Bass und Niels Valkeners am
Schlagzeug sowie Luciano Monsegue an der Gitarre gesellten. Das letzte
Puzzleteil fand sich 2023, als Jan Buekers (ehemals Sons of a Wanted Man)
das klangliche Arsenal von URSA um seinen Gesang bereicherte.




Die Progressive-Metal-Band hat ein breites Spektrum, das
von modernem Progressive Metal bis hin zu Post-Rock und Post-Metal reicht.
Und somit begann der zweite Tag erneut mit einem harten Brett, das die noch
überschaubare Anzahl von Besuchern in der sengenden Mittagshitze aus ihrem
Suppenkoma holte. Entgegen den ersten Acts des Vortages waren - aus meiner
Sicht - aber deutlich mehr Harmonien aus ihren Stücken herauszuhören. Auch
wenn Jan Buekers den Großteil seines Gesangs mit Growls versah. Ein
angenehmer Gesangsgegenpol war Alexandre Belli, der mit seiner Stimme für
harmonischere Akzente sorgte.




Vom Debütalbum „Call Of The Infinite“ spielte die Band fünf
der insgesamt acht Stücke. Darüber hinaus fanden sich mit „Digital Sea“ und
„Nautilus“ noch zwei weitere Stück im Programm.




URSA ließen druckvollen Progmetal mit Growlgesang auf die
Besucher los. Aber auch einige sehr harmonische Passagen fanden sich in den
Stücken, vor allem wenn Gitarrist Alexandre Belli den Gesangspart übernahm,
während Jan Buekers hauptsächlich für die düsteren Gesangsparts
verantwortlich zeichnete.




Einer der nicht auf ihrem aktuellen Album befindlichen
Stücke (wahrscheinlich „Nautilus“) zeigte sich dann als sehr schönes,
harmonisches Instrumentalstück, bei dem sie tief in die Sphären des Progrock
eintauchten. In diesem Stück pendelten sie zwischen Atmosphäre und
Metalriffs gekonnt hin und her. URSA zeigten sich als guter Opener des
zweiten Tages.




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