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Ein erstes Highlight des Tages kam dann mit der polnischen
Band Quidam. Sie besteht schon seit Anfang der 90’er Jahre. Zeitweise hatte
Gitarrist Maciej Meller die Band verlassen um sich seinen Landsleuten von
Riverside anzuschließen. Dort hatte er den Posten des verstorbenen
Gitarristen Piotr Grudzinski übernommen. In 2026 hat Mariusz Duda das Ende
von Riverside erklärt und Maciej Meller kehrte zurück zu seiner alten Band.
Und man spürte beim Midsummer Prog Festival förmlich, das er in den Schoß
seiner Band zurückgekehrt ist und sich sichtlich wohl fühlte.



In Maastricht bestand die Besetzung von Quidam aus Zbyszek
Florek (Keyboards, Backgroundgesang), Bartosz Kossowicz (Gesang), Maciej
Meller (Gitarren, Backgroundgesang), Maciej Wróblewski (Schlagzeug), Jacek
Zasada (Flöte, Perkussion) und Mariusz Ziółkowski (Bass).



Die Band bot einen grandiosen Auftritt mit sehr
atmosphärischem Prog, bei dem Maciej Meller ein ums andere Mal in
Gilmour-Atmosphären vorstieß und doch seinen ganz eigenen Stil beibehielt.
Das wurde dann vom Publikum auch mehrfach mit Zwischenapplaus goutiert.



Der Hauptteil der Stücke, die das polnische Sextett
präsentierte, stammte von ihren Alben „Alone Together“ und „Saiko“. Dass
sich Maciej Meller sichtlich wohl in seiner „alten Haut“ fühlt, das konnte
man an seinem grandiosen Gitarrenspiel und seiner Mimik sehen. Das übertrug
sich dann nicht nur auf die gesamte Band, die wie eine Einheit wirkte und
mit viel Spielfreude ans Werk ging, auch im Publikum war diese positive
Ausstrahlung deutlich zu spüren.



Im letzten Song „They Are There To Remind Us“ baute die
Band dann noch eine längere Passage des The Doors-Klassikers „Riders On The
Storm“ ein, dass sich perfekt in den Gesamtsound des Quidam-Stückes
einfügte.



Schön, dass Quidam wieder in voller Bandstärke unterwegs
sind. Sie sind eine Bereicherung für jedes Progfestival und verbreiten mit
ihrem atmosphärischen Prog eine tolle Stimmung. Das wurde auch vom Publikum
mit großem Applaus bedacht.


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