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Der norwegische Sänger und Musiker Einar Solberg ist vor
allem als Sänger und Frontmann der norwegischen Band Leprous bekannt. Gerade
hat er sein neues Soloalbum „Vox Occulta“ veröffentlicht. Er bot live bis
auf „Anima Lucis“ das komplette neue Album und hatte darüber hinaus auch
noch zwei Songs seines Debütalbums „16“ und mit „The Last Milestone“ einen
Song von Leprous im Programm.





Neben Solberg (Gesang, Keyboards) hatte er noch eine
fünfköpfige Band, bestehend aus Harrison White (Gitarre, Keyboards), Quentin
Godet (Gitarre), Maya Fridman (Cello), Eero Maijala (Bass) und Keli
Guðjónsson(Schlagzeug), zusammengestellt. Die sechs Musiker kamen aus sechs
verschiedenen Ländern und hatten sich erst zwei Tage vor dem Konzert
getroffen, wie man aus einem Facebookpost von Einar entnehmen konnte. Trotz
einer so kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit wirkten die Musiker/in wie
eine Einheit und sehr gut eingespielt.





Als Einar Solberg im Smoking mit weißem Hemd und Fliege die
Bühne betrat, war allen klar, dass jetzt ein ganz besonderer symphonischer
und cineastischer Prog auf der Tagesordnung stand. Dies würzte der Norweger
ab und zu mit einer gehörigen Prise Progmetal. Vor allem die niederländische
Cellistin Maya Fridman sorgte ein ums andere Mal mit ihren musikalischen
Einlagen für symphonische Klänge.






Das Konzert von Einar Solberg und seinen Musikern stellte
noch einmal eine Steigerung zu den bisherigen Auftritten dar. Das lag vor
allem an der charismatischen und facettenreichen Gesangsstimme des
Norwegers. Mit seinem Timbre und seiner Bühnenpräsenz zog er das Publikum,
das sich nun scharenweise vor der Bühne und auf der Tribüne versammelte,
magisch an.






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