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Die britische Progmetal-Band TesseracT beschloss als
Headliner das Festival am Sonntag Abend. Es war zugleich die letzte Station
ihrer Europatournee. Im Juli geht es dann für einige Auftritte nach
Australien. Auf der Bühne standen Daniel „Dan” Tompkins (Gesang), James
Monteith (Gitarren), Acle Kahney (Gitarren), Amos Williams (Bass), Jay
Postones (Schlagzeug), Rio (Backgroundgesang) und Kat (Backgroundgesang).






Das Programm der britischen Band, die sich im Jahr 2007
gegründet hat, bestand aus Stücken ihrer letzten Alben. Von Beginn an bauten
sie eine druckvolle Progmetal-Wand auf. Dabei wurden heftige Riffs mit
Taktwechseln, fetten Bassläufen und einem variablen Gesang verbunden. Daniel
„Dan” Tompkins wechselte immer mal wieder zwischen Screams/Growls und
normalem Gesang. Einiges wirkte dabei auch ziemlich durcheinander, um dann
wieder kurz darauf in melodische Gefilde zu wechseln.






Fette Riffs von Gitarren und Bass sorgten neben dem
Schlagzeug für eine ordentliche Druckwelle. Die Band verstand es aber auch
immer wieder Melodien einzufügen. In Gänze war das aber auch ein wenig
anstrengend, so das sich schon die Reihen etwas lichteten. Ansonsten eine
gute Performance, die aber nicht an den Auftritt von Geoff Tate & Band
heranreichte.






Technisch war die Performance auf hohem Niveau. Allerdings
war die Show auch komplett durchgestylt und einige der Mitwirkenden wirkten
dabei etwas unterkühlt und wenig Fan-nah. Eine gute Lightshow und eine
rückwärtige Plastikplane, die, wenn sie angestrahlt wurde, wie eine Felswand
wirkte, sorgten für einen ansprechenden visuellen Rahmen.






Das Ende des Konzertes der britischen Band war allerdings
eines Headliner nicht würdig. Sie nutzten die ihnen zur Verfügung stehende
Zeit nicht aus, verließen nach dem letzten Stück (ob die unten aufgeführte
Setlist korrekt ist, kann ich nicht sagen) wort- und grußlos die Bühne und
alle dachten, jetzt kommt noch die Zugabe. Doch die Band kam nicht noch
einmal zurück, was dann doch für Unmut sorgte. Schade, denn die verbliebenen
Fans – es waren sicherlich nicht die Massen, die sie auf ihrer Tour vor der
Bühne hatten – hätten gerne noch einen vernünftigen Abgang - zum Beispiel
mit einem Gruppenfoto - verdient gehabt.






Bei der Qualität dieses Festivals kann man allen Prog-/Artrockfans
nur raten, auch nächstes Jahr wieder nach Maastricht zu pilgern. Die ersten
Acts stehen mit Pain Of Salvation, Anneke van Giersbergen und Airbag schon
fest.
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