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Der erste Festivaltag startete dann mit der italienischen
Progressive-Metal-Band Benthos. Die Mailänder Band trat in der Besetzung
Gabriele Landillo (Gesang), Gabriele Papagni (Gitarre), Enrico Tripodi
(Gitarre), Alberto Fiorani (Bass) und Alessandro Tagliani (Schlagzeug) auf.
Die Italiener waren zum ersten Mal beim Midsummer Prog Festival und genossen
die tolle Atmosphäre aus vollen Zügen, auch wenn sich zu der frühen Stunde
die Besucherzahl noch in Grenzen hielt, was wohl auch der Hitze geschuldet
war.



Sie selbst beschreiben ihre Musik wie folgt: Indem sie
Elemente aus Prog, Mathcore, Post-Hardcore und Psychedelia miteinander
verbinden, schaffen sie einen Sound, in dem Präzision auf Unvorhersehbarkeit
trifft und Melodien sich in Wahnsinn verwandeln – dabei wechseln sie nahtlos
von komplexen, jazzigen Passagen zu Momenten kontrollierten Chaos.




Die Band hat bisher zwei Alben veröffentlicht („II“ 2021
und „From Nothing“ 2025). Mit ihrem letzten Album konnten sie gar einen
Vertrag beim bekannten Label Inside Out Music ergattern. Ihr Set bestand bis
auf „To Everything“ aus Material ihres 2025’er Albums.




Sie spielten einen sehr vertrackten Progmetal mit teils
heftigen Riffs, Bassmotiven (mit tiefen, fetten Klängen) und kraftvollem
Schlagwerk. Da kristallisierten sich nur an einigen Stellen Harmonien und
Melodielinien. Aber wenn die Melodien aufkamen, dann waren sie auch sehr gut
umgesetzt. Technisch war das Ganze auf hohem Niveau, für mich aber doch eine
Spur zu anstrengend. Das Konzert der Italiener war dann eher was für die
Metal lastigen Progfans, denn Benthos starteten das Festival gleich mal mit
einem harten Brett.




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