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Der zweite Act des WarmUps war die Band Avkrvst aus
Norwegen. Auf der Bühne standen Simon Bergseth (Gesang, Gitarre), Edvard
Seim (Gitarre), Øystein Aadland (Bass), Auver Gaaren (Keyboards) und Martin
Utby (Schlagzeug).




Fast auf den Tag genau vor drei Jahren hatten die Norweger
ihr Debütalbum „The Approbation“ herausgebracht, bei dem sie sich im Umfeld
von Bands wie Steven Wilson, Porcupine Tree und Opeth bewegten und das große
Beachtung in der Szene fand. Und aus diesem Debütalbum spielten sie auch
fünf der neun Stücke. Ihre Stücke bestachen durch eine Mischung aus
atmosphärischen und ekstatischen, druckvollen Passagen. Und genau diese
Mischung macht ihre fesselnde Musik aus.




War bei der Band A Liquid Landscape das Licht schon recht
dunkel und die Nebelschwaden ordentlich, so wurde dies bei Avkrvst noch mal
eine Spur heftiger. Oft war die Bühne in rotes oder tief blaues, fast
violettes Licht getaucht, während dichte Nebelschwaden über die Bühne zogen.
Atmosphärisch passte das zwar gut zur druckvollen Musik der Norweger, jedoch
war dies eine Herausforderung an die Fotografen. Die flackernden Lichter
waren darüber hinaus für empfindliche Augen etwas anstrengend.




Mit „Precending“ ging es dann auch gleich druckvoll und
recht proggig los. Auch Avkrvst spielten mit einer Mischung aus ruhigen und
druckvollen Passagen. Dies würzte die Band dann mit herrlichen Melodien, die
das Publikum gefangen nahmen.




„Isolation“ begann mit Windgeräuschen und ließ nach wenigen
Momenten eine druckvolle Wand auf die Besucher los. Vor allem Schlagzeuger
Martin Utby knallte ein ums andere Mal ein Rhythmusgewitter von der Bühne.
Dahinein platzierten Simon Bergseth und Edvard Seim sehr schöne
atmosphärische Gitarrenharmonien. In „Families Are Forever“ baute Keyboarder
Auver Gaaren, von fetten Bässen Mitstreiters Øystein Aadland unterstützt,
ein schönes Solo ein. Als Kontrapunkt setzte Simon Bergseth in den Song auch
noch einen Growlgesang ein.




Insgesamt klangen die Songs rauer und druckvoller als in
den Studiofassungen. Avkrvst boten eine klasse Performance, bei der man sich
in einen hypnotischen Strudel fallen lassen konnte, der durch die Musik und
die Lichteffekte erzeugt wurde. Ein klasse Konzert des sehr sympathischen
norwegischen Quintetts.




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