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Frank Woelfer -
Transitions Der Multiinstrumentalist Frank Woelfer veröffentlicht seit 14 Jahren Soloalben. Bekannt ist er aber auch als Gitarrist der deutschen Band Univerve, die aber schon seit einigen Jahren pausiert. Während Univerve eine Art Alternative-Rock mit Stilelementen aus Progrock, Pop, Hardrock und Funk spielte, hat sich Frank Woelfer auf seinen Soloalben mehr den atmosphärischen Klängen verschrieben, in dem er einen Mix aus Loungemusik, Rock und Jazz mit fetten Grooves verbindet. Am 19.06.2026 ist sein mittlerweile achtes Album erschienen, das den Titel „Transitions“ trägt. |
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Fast alles wurde von Frank allein eingespielt, lediglich bei fünf bzw. sechs Stücken hat er sich Hilfe von Frank Ritter (Schlagzeug) und Udo Tanger (Bass) geholt. Udo Tanger ist auch ein alter Bekannter aus Univerve-Zeiten. Vorwegnehmen kann ich schon mal, dass Frank seinem loungig/rockig/jazzigen Stil treu geblieben ist. Das zeigt sich gleich schon im Opener „Rain“, das nach flächigen Sounds gleich mal einen knackigen Beat bereit hält, der aus fetten Bassläufen und organischem Schlagzeug vorangetrieben wird. Darauf setzt dann Frank seine Gitarre und verziert den Track noch mit zahlreichen elektronischen Harmonien. Ein toller Opener, der zum relaxen und zugleich zum abtanzen einlädt. Sehr elektronisch beginnt dann „Club Cubus Cuban“, das schnell einen tollen Beat erhält. Und Frank setzt darauf erneut wunderbare Gitarrenharmonien und Melodielinien. Udo Tanger spendiert dem Stück dazu noch ein markantes Bassmotiv. Vom Rhythmus erinnert mich das ein wenig an Supermax „Lovemachine“. Das nimmt sofort gefangen und man kann nicht anders als sich dazu rhythmisch zu bewegen. Ein perfekter Track für einen loungigen Abend an der Strandbar. Ein fettes Bassmotiv leitet danach in „This Time“ ein, das sanft seine Bahnen zieht. In diese sanfte Stimmung, die von Keyboardsounds und Bass getragen wird, fügt Frank dann immer wieder einige rockige und teils rhythmische Gitarrenlicks ein. Auch „Deep Dive“ beginnt zunächst mit Keyboardflächen, die einen unter Wasser ziehen. Doch schnell kommt ein pumpender Beat auf, der das Ganze wieder zu einem tanzbaren Part macht. Frank nutzt seine Gitarre um eine Melodie darauf zu legen. So wandelt das Stück, trotz seines tollen Grooves, wieder in loungige Gefilde. Akzentuiert wird hier dann auch noch der Bass eingesetzt. Eine jazzige Note bekommt dann „Holding On“, das sanft durch den Raum zieht. Und in „The Cat Song“ wird es dann gar eine Spur funky, verbunden mit leicht jazzigen Klängen. Das sind einigen Beispiele für dieses wunderbar relaxte Album von Frank Woelfer. Frank schafft es immer wieder - so auch auf dem neuen Album „Transitions“ - loungiges Flair mit herrlichen Melodien und teils druckvollen Beats zu versehen, sodass man das Album immer wieder gerne in den Player legt. Es verbreitet eine positive und entspannte Stimmung in die man sich gerne fallen lässt. Stephan Schelle, Juli 2026 |
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