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Ben Reel -
Spirit's Not Broken Ben Reel, einer der beständigsten und angesehensten Singer/Songwriter Irlands, veröffentlicht am 23.01.2026 sein zwölftes Studioalbum unter dem Titel „Spirit’s Not Broken“. Eingespielt wurde das Album von Ben Reel (Gesang, Gitarre), Ronnie O’Flynn (Bass), Michael Black /Schlagzeug), Gerry Black jr. (E-Gitarre), John McCullough (Piano, Keyboards) und Julieanne Reel (Backgroundgesang). |
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Nun
legt Ben Reel sein neuestes Werk vor, und wie jedes seiner Alben
transportiert auch „Spirit’s Not Broken“ eine tiefere Botschaft:
„In einer Zeit, die von Krieg, Spaltung und Unsicherheit geprägt ist, fühlt
man sich leicht ohnmächtig“, sagt Ben Reel. „Doch dieses Album
vermittelt eine zeitlose Wahrheit – die Kraft der Liebe und der
menschlichen Verbundenheit.“ Musikalisch
beginnt das Album mit roher Rockenergie, bevor es in gefühlvolle,
R&B-inspirierte Grooves übergeht und den Geist von Marvin Gaye, Otis
Redding, Van Morrison und Sting widerspiegelt. Es ist eine Reise, die
Rauheit mit Armut verbindet und Bens Ruf als exzellenter Songwriter
untermauert. Mit
„Better Be Better“ startet Ben Reel in sein neues Album. Das ist dann
schon mal ein klasse Song mit viel Rock- und Popappeal. Stimmlich erinnert
mich Reel dabei ein wenig an den Magnum-Sänger Bob Catley. Der Song geht
auf jeden Fall sehr gut ins Ohr und ist damit ein guter Einstieg in das
Album. Und
genau so macht er dann auch im nächsten Song „Come What June“ weiter.
Ein eingängiger Song bei dem sich Singer/Songwriter mit Pop und Rock
verbindet. Etwas langsamer aber mit intensivem Flair und einer Spur Soul
geht es dann in „Bring It Back To Life“ weiter. Amerikanisches
Flair kommt dann in „Laid Out In Front Of You“ auf, was auch an den
Steelguitarklängen liegt, die immer wieder eingeworfen werden. Eine
Gitarrenorientierte Ballade kommt danach mit „Candlelight“ auf. Soulig
mit herrlichem Groove zeigt sich „I Will“. Da kommt dann auch ein
wenig Retrofeeling auf. Daraufhin
ist wieder Zeit für eine wunderbare Ballade mit dem Titel „Down By The
Stream“, bei der Bens Stimme im Vordergrund steht und sich förmlich
unter die Haut schiebt. Ein sehr besinnlicher Song, der im Verlauf wieder
einen herrlichen Groove bekommt. Im atmosphärischen Titelsong kommt eine
wunderbare Gitarrenpassage auf, die mich ein wenig an Mark Knopfler
erinnert. Das Album endet mit den beiden Bonustracks „Can’t Even
Cry“ (das countrymäßig angelegt ist) und „Another Dream“, das
Rock’n’Roll und Poprock miteinander verbindet. „Spirit’s
Not Broken“ von Ben Reel ist ein herrliches Singer/Songwriter-Album das
nur so vor eingängigen Melodien strotzt. Stephan Schelle, Januar 2026 |
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