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Frank Meyer & Roman Leykam - Aural Documents Nach Roman Leykams Soloalbum „Enticing“ aus dem Frühjahr, legt er zusammen mit Frank Meyer einige Wochen später das gemeinsame Werk „Aural Documents“ nach. Der Pressetext offeriert: Avantgardistische, teils improvisierte musikalische Texturen, unkonventionell und unvorhersehbar. Musikalische Ästhetik, schwer kategorisierbar. Und genau das trifft es dann auch auf den Punkt. |
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Das neunminütige „Different Angels“ eröffnet das Album. Hier zeigt sich schon, das Roman Leykam zusammen mit Frank Meyer harmonischer als auf seinem Soloalbum vorgegangen ist. Synthesizerrauschen im Hintergrund, rhythmische Elemente und leicht harmonische Klangstrukturen zeichnen sich hier ab. Allerdings wird dies immer mal wieder von surrealen Klängen durchbrochen. Durch die Harmonien kann man das Ganze aber recht gut anhören. In der zweiten Hälfte wird es dann aber etwas chaotisch. Auch das Stück „Memory Box“ besitzt einen rhythmischen Grundton. Hier setzt Roman dann eine leicht melodische Gitarre drauf und auch die elektronischen Sounds ergänzen diese Stimmungslage. Das ist außergewöhnlich, auch wieder surreal, besitzt aber ein gewisses Flair. In „A Finer Point Of Things“ dominieren zunächst elektronische Flächen und Klänge. Dann dröhnen aber einige Sounds, ob von der Gitarre oder aus dem Synthie - kann ich nicht genau verorten - und fahren eine Wall Of Sound hoch. Die restlichen Stücke sind alle recht rhythmisch und enthalten ungewöhnliche Klänge, die teils faszinieren, teils aber auch schwierig zu erfassen sind. Obwohl die Zusammenarbeit von Frank Meyer und Roman Leykam auf ihrem neuen gemeinsamen Album „Aural Documents“ wesentlich rhythmischer und harmonischer ausfällt als Romans letztes Soloalbum, so ist die Musik doch nicht ganz einfach zu konsumieren. Hier sollten sich die Freunde elektronischer Musik zunächst einmal ein Bild vorab über Bandcamp machen. Stephan Schelle, Juni 2026 |
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